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Impulse für gutes Lernen


Fachlicher Austausch für optimale Lernbedingungen

Bevor wir unsere Schülerinnen und Schüler nach den Winterferien zum zweiten Halbjahr begrüßt haben, stand zunächst ein Pädagogischer Tag für unser gesamtes Team auf dem Programm. Solche Tage sind von zentraler Bedeutung für die kontinuierliche Schulentwicklung: Hier rauchen die Köpfe, hier werden Ideen entwickelt, hier wird Schule neu und besser gedacht.

Kollegium am Tisch
Im intensiven fachlichen Austausch beschäftigten wir uns unter anderem mit der Gestaltung unserer Lernräume sowie mit der Weiterentwicklung des FREIDAYS. Foto: DPFA Görlitz

Pädagogische Tage schaffen den notwendigen Raum, um bestehende Konzepte zu reflektieren, neue Impulse aufzunehmen und gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln. Sie sichern die Qualität von Unterricht und Betreuung und tragen dazu bei, Schule zukunftsfähig zu gestalten. Denn nur durch professionelle Zusammenarbeit und kontinuierliche Weiterentwicklung können wir unseren Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Bildung bieten.

Warum eine Methodenwoche?

Direkt im Anschluss starteten wir mit einer Methodenwoche in das zweite Schulhalbjahr. Eine solche Woche eröffnet den Kindern die Möglichkeit, nach den Ferien bewusst anzukommen, neue Lernzugänge zu entdecken und ihre methodischen Kompetenzen gezielt zu erweitern.

Im Mittelpunkt stehen dabei selbstständiges Arbeiten, kreatives Problemlösen, das strukturierte Erproben von Arbeitstechniken sowie das Reflektieren eigener Lernprozesse. Methodenwochen stärken nicht nur fachliche Fähigkeiten, sondern auch Selbstorganisation, Durchhaltevermögen und Teamfähigkeit – Kompetenzen, die für nachhaltiges Lernen und persönliche Entwicklung gleichermaßen bedeutsam sind.

Nach den Ferien bietet eine Methodenwoche die wertvolle Gelegenheit, gemeinsam anzukommen, neue Motivation zu schöpfen und mit frischen Impulsen in das zweite Schulhalbjahr zu starten. Fotos: DPFA Görlitz

Methodenkompetenz und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Wir schauen uns beispielhaft Klasse 4 an: Hier begann die Woche mit dem kreativen Projekt „Die bunte Papier-Wunderwelt“. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit unterschiedlichen Gestaltungstechniken auseinander. Sie schnitten, falteten, webten und klebten und entwickelten dabei Tiere, Muster und fantasievolle Kunstwerke. Im Zentrum standen kreatives Denken, eigenständiges Arbeiten sowie die Umsetzung eigener Ideen. Die Kinder lernten verschiedene Techniken kennen und erprobten diese selbstständig – ein wichtiger Beitrag zur Stärkung ihrer methodischen Sicherheit und ihres Selbstvertrauens.

Woher kommt eigentlich der Kakao? Die entdecken am Beispiel der Schokolade, wie unser Lebensalltag mit globalen Themen verknüpft ist. Fotos: DPFA Görlitz

Ein weiterer Schwerpunkt lag im Projekt „Vom Kakao zur Schokolade“, durchgeführt von Tierra – Eine Welt e.V.. Dieses Angebot ist dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zuzuordnen. Mithilfe von Film- und Bildmaterial sowie anschaulichen Objekten verfolgten die Kinder den Weg vom Kakaobaum bis zur fertigen Schokoladentafel in unserem Einkaufskorb. Auf diese Weise verbinden wir fachliches Lernen mit einem wachsenden Bewusstsein für globale Zusammenhänge – altersgerecht, anschaulich und reflektiert.

Das Highlight für Klasse 2 war der Besuch von Grit Schmalfuß vom NABU. Sie stellte der Klasse einige Tiere vor, die am Berzdorfer See leben. So haben unsere Kinder zum Beispiel einiges über den Biber und das Blaukelchen erfahren. Besonderen Eindruck machte vor allem die dort heimische giftige Spinne Ammen-Dornfinger.