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Lernen im Schulgarten


Wie können wir mit Trockenheit umgehen? Warum ist Wasser so wertvoll? Was brauchen Pflanzen, Tiere und Menschen, um gut leben zu können? Mit diesen Fragen beschäftigen sich unsere Kinder der Klassen 1 bis 4 im Projekt „Schulgarten im Wandel – Wasser, Leben, Vielfalt“.

Unser Schulgarten ist schon seit einigen Jahren ein besonderer Lernort. Nun gestalten die Schülerinnen und Schüler ihn gemeinsam mit externen Bildungsreferentinnen der Zaunreiter GbR weiter - zu einem lebendigen Ort für Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Kleine Wasserstelle im Schulgarten der DPFA Görlitz mit Schild mit der Aufschrift: Miniteich. Hier entsteht ein Zuhause für Tiere.
Der Miniteich im Schulgarten schafft einen neuen Lebensraum für Tiere und zeigt den Kindern, wie wichtig Wasser und Artenvielfalt für die Natur sind. Foto: DPFA Görlitz

Lernen im Grünen – und für die Zukunft

An acht Projekttagen im Juni und September 2026 erforschen die Kinder ihren Schulgarten ganz praktisch. Sie untersuchen den Boden, beobachten den Wasserhaushalt und lernen, wie Pflanzen auch mit Hitze, Trockenheit oder starken Regenfällen besser zurechtkommen können. Dabei wird gegärtnert, gebaut, entdeckt und ausprobiert.

Die Kinder erfahren: Was in unserem Garten passiert, hat auch mit großen Fragen der Welt zu tun. Der Klimawandel führt nicht nur bei uns zu trockenen Sommern oder Starkregen. In vielen Regionen der Welt beeinflusst er, ob Menschen genug Wasser, fruchtbaren Boden und Nahrung haben. Altersgerecht lernen die Schülerinnen und Schüler, wie eng Klima, Landwirtschaft, Ernährung und Gerechtigkeit miteinander verbunden sind.

Drei Kinder arbeiten im Schulgarten der DPFA Görlitz
Kinder der DPFA-Regenbogen-Grundschule Görlitz entdecken den Schulgarten als lebendigen Lernort für Nachhaltigkeit, Natur und gemeinsames Handeln. Foto: DPFA Görlitz

Familien werden einbezogen

Ein besonderes Highlight ist das geplante Herbstfest am 8. Oktober 2026 mit Familien. Dort können die Kinder zeigen, was sie gelernt, gebaut und gestaltet haben. So tragen sie ihr Wissen auch nach Hause weiter – und machen Nachhaltigkeit für die ganze Schulgemeinschaft erlebbar.

Gläser mit Kräutern, Blüten und angesetztem Kräuterwasser stehen auf einem Tisch im Schulgarten. Kinder arbeiten im Hintergrund mit Naturmaterialien.
Im Schulgarten entdecken die Kinder Kräuter, Blüten und Pflanzen mit allen Sinnen und lernen, wie vielfältig Natur schmecken, riechen und wirken kann. Foto: DPFA Görlitz

Vielfalt schützen – Lebensräume gestalten

Ein wichtiger Teil des Projekts ist die biologische Vielfalt. Im Schulgarten gibt es bereits wertvolle kleine Lebensräume wie Nistkästen, eine Käferburg, ein Sandarium und einen Steingarten. Diese werden gepflegt und weiterentwickelt. Auch der Mini-Teich wird als klimaresiliente Wasserstelle neugestaltet.

So erleben die Kinder direkt, wie sie Tiere und Pflanzen unterstützen können. Sie sehen, dass auch kleine Maßnahmen eine große Wirkung haben können – für Insekten, Vögel, Pflanzen und das gesamte Gleichgewicht im Garten. Im Projekt übernehmen sie Verantwortung, treffen Entscheidungen und gestalten ihren Lernort aktiv mit.

Landessignet Sachsen
Diese Maßnahme wird finanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. Die Maßnahme wird im Rahmen der Umsetzung der Sächsischen Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) unterstützt.
Wir danken der Stiftung Nord-Süd-Brücken.