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Lernen mit allen Sinnen


Im November und Dezember 2025 konnten unsere Klassen 1 bis 3 an besonderen Workshop-Tagen mit externen Fachkräften teilnehmen und ganz neue Erfahrungen sammeln. Ganzheitliche Bildung bedeutet für uns, Kinder nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich, sozial und emotional zu stärken. Die Workshops zeigten eindrücklich, wie nachhaltig Lernen durch Bewegung, Gemeinschaft und kreatives Tun wirken kann.

Die Veranstaltungen wurden durch das Programm „KulturPfadfinder“ gefördert – herzlichen Dank für diese Unterstützung!

Gemeinsam in Bewegung: Die Klasse 2 auf tänzerischer Weltreise mit Almuth Sieber. Fotos: DPFA Görlitz

Tänzerische Weltreise der Klasse 2 – Mit Freude und Bewegung unterwegs

Ende November wurde es für unsere Zweitklässlerinnen und Zweitklässler besonders lebendig: Unter der Leitung der Tanzpädagogin Almuth Sieber begaben sich die Kinder auf eine tänzerische Weltreise. Der Workshop verband Bewegung, kulturellen Austausch und gemeinschaftliches Erleben – Werte, die unserer Schule besonders am Herzen liegen.

Mit großer Neugier und Begeisterung lernten die Kinder unterschiedliche traditionelle und moderne Folkloretänze kennen. Auf dem Programm standen unter anderem ein schottischer Gassentanz sowie Tik Tik Tak und Perastus Pera Campus aus Griechenland und Bim Bam Bum sowie Zemer Attik aus Israel. Durch Gruppen- und Kreistänze entstand schnell ein starkes Gemeinschaftsgefühl und eine Atmosphäre voller Freude und Offenheit.

Der Workshop ermöglichte den Kindern eine spielerische und sinnliche Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe verschiedener Länder. Sie entdeckten neue Rhythmen und erfuhren ganz unmittelbar, wie vielfältig und verbindend Tanz sein kann.

Aus Papier wird Raum: Kreative Pop-up-Kunstwerke der Klasse 3. Fotos: DPFA Görlitz

Pop-up-Workshop in Klasse 3 – Kreativität, die sich entfaltet

Im Pop-up-Workshop tauchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 unter der Anleitung von Annekatrin Heyne in die Welt der Papierkunst ein. Sie betreibt in Görlitz eine Werkstatt für Theaterpuppen und bietet vielfältige Workshops für Kinder und Jugendliche an. Der Begriff „Pop-up“ – auftauchen oder hochstrecken – stand dabei sinnbildlich für das kreative Arbeiten: Aus einfachem Papier entstanden durch Falten, Schneiden und Kleben dreidimensionale Konstruktionen, die sich beim Öffnen von Karten oder Buchseiten entfalteten.

Nach einer anschaulichen Einführung erkundeten die Kinder verschiedene Pop-up-Techniken ganz praktisch. Schritt für Schritt lernten sie, wie aus flachen Flächen lebendige Papierwelten entstehen können. Mit passenden Materialien und Werkzeugen setzten sie ihre eigenen Ideen um und experimentierten kreativ. So entstanden individuelle Kunstwerke, die die Fantasie und Ausdruckskraft der Kinder eindrucksvoll widerspiegelten.

Neben dem gestalterischen Tun wurden Feinmotorik und räumliches Denken gefördert – und vor allem die Freude am kreativen Prozess gestärkt. Der Workshop war für alle Beteiligten ein inspirierendes Erlebnis. Wir bedanken uns herzlich bei Annekatrin Heyne für diesen bereichernden Vormittag.

Mutig, konzentriert und im Team: Zirkusluft in der Klasse 1. Fotos: DPFA Görlitz

Zirkusworkshop in Klasse 1 – Lernen mit Bewegung, Vertrauen und Kreativität

Der Zirkusworkshop der Klasse 1 Mitte Dezember begann mit einem gemeinsamen Ankommen. Unter der Anleitung von Zirkuspädagogin Annina Gruber wärmten sich die Kinder mit verschiedenen Bewegungsspielen auf. Besonders beliebt war dabei das Spiel „Toiletten-Hasche“, bei dem alle lachend in Bewegung waren.

In der anschließenden Übungsphase lernten die Kinder unterschiedliche Zirkus-Tricks kennen und durften diese selbstständig ausprobieren. Mit Jonglierbällen trainierten sie Koordination und Konzentration: Die Bälle wurden von einer Hand in die andere geworfen, auf dem Kopf balanciert, aufgefangen oder unter dem angewinkelten Bein hindurchgespielt. Jedes Kind konnte im eigenen Tempo üben und individuelle Erfolgserlebnisse sammeln.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Akrobatik. Gemeinsam besprachen die Kinder wichtige Sicherheitsaspekte und übernahmen Verantwortung füreinander. Schrittweise entstanden zunächst kleine Menschenpyramiden aus drei Kindern, später sogar eine gemeinsame dreistöckige Pyramide. Vertrauen, Rücksichtnahme und Teamgeist wurden hier unmittelbar erfahrbar.

Im weiteren Verlauf probierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Zirkus-Utensilien aus, darunter Flower-Sticks, schwebende Teller, Jonglierbälle, Diabolo und Jongliertücher. In kleinen Gruppen entwickelten sie schließlich kurze Zirkusnummern, die sie zum Abschluss stolz präsentierten.

Der Workshop endete mit viel Applaus, strahlenden Gesichtern und großer Begeisterung. Die Kinder arbeiteten durchgehend konzentriert, motiviert und mit sichtbarer Freude am gemeinsamen Tun.

Logo KulturPfadfinder
Ein herzliches Dankeschön an die Workshopleiterinnen und das Programm „KulturPfadfinder“ für diese bereichernden, künstlerisch-kreativen Erlebnisse!