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Medienkompetent in die Zukunft


Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zur Lebenswelt von Grundschülerinnen und Grundschülern. Eine fundierte Medienbildung in der soll vor allem die positiven Möglichkeiten digitaler Medien aufzeigen.

 

Mädchen vor Notebook sitzend schaut über die Schulter
Für die Kinder gehört die Arbeit mit digitalen Geräten genauso zum Schulalltag wie die Arbeit mit Büchern, Heften, Stiften und Tafel. Foto: Paul Schön

Medienpädagogik an der Grundschule

Digitale Medien im Unterricht sind an unserer Grundschule selbstverständlich. Für die Arbeit stehen ein Klassensatz Tablets, digitale Tafeln in jedem Klassenraum sowie ein schnelles und zuverlässiges WLAN zur Verfügung. Die Medienpädagogik ist im Unterricht integriert und findet hauptsächlich in den Klassen 3 und 4 im Sach- und Projektunterricht statt. Ein externer Kooperationspartner – Stefan Möbus, ein Experte auf dem Gebiet der Medienpädagogik – kommt dazu ins Haus. „Die Kinder freuen sich immens, wenn das Projekt ansteht“, berichtet Schulleiter Matthias Müller.

Stefan Möbus von der Volkshochschule Dreiländereck, Kooperationspartner für das Projekt, bringt nicht nur kreative Ideen mit, wie er den Kindern den vernünftigen Umgang mit digitalen Medien näherbringt. Er hat auch manchmal einen 3D-Drucker oder einen Roboter im Gepäck. Die Arbeit damit sind Highlights im Schulalltag.

 

Schulklasse vor digitaler Tafel mit Notebooks auf den Tischen
Im Unterricht werden die Potenziale digitaler Medien erklärt und genutzt. Die Kinder sind mit Begeisterung dabei. Foto: DPFA Görlitz

Klassische Kulturtechniken 4.0

In unserem medienpädagogischen Konzept erweitern wir die Sichtweise auf klassische Kulturtechniken. Lesen verstehen wir als Zugang zu und Umgang mit Informationen. Das bedeutet, dass die Kinder lernen zu recherchieren, Informationen zu bewerten, Daten zu analysieren und ihr Wissen zu managen. Schreiben ist ein sich in die Welt hinein äußern. Dies aber nicht nur mit Stift und Tinte, sondern auch gesprochen, als Tonaufnahme, Video oder Foto. Rechnen bedeutet das Verstehen und Gestalten von Verknüpfungen zwischen Objekten sowie das Verstehen von Algorithmen. Erste Grundlagen der Informatik und Informationswissenschaften werden gelegt.

 

Klasse im Klassenraum mit Notebooks auf den Tischen
Vom Anschalten eines Computers bis zur Programmierung eines Roboters: innerhalb von zwei Schuljahren werden die Kinder auf ihren Schritten in die digitale Welt professionell begleitet. Foto: DPFA Görlitz

Fit für die Zukunft in einer komplexen Welt

Die Kinder erarbeiten unter professioneller Anleitung Kompetenzen, die mit dem Bedienen des Computers und einfacher Textverarbeitung beginnen. Die Nutzung des Internets, auch mithilfe von kindgerechten Suchmaschinen, ist ein wichtiges Thema. Am Ende der vierten Klasse wenden sich die Kinder der Robotik zu und widmen sich den Grundlagen des Programmierens.

Im medienpädagogischen Unterricht lernen die Schülerinnen und Schüler wichtige Kompetenzen wie Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken. Sie arbeiten effektiv und kollegial zusammen, setzen sich mit Moral- und Wertvorstellungen sowie den Regeln eines guten Miteinanders auseinander, die auch im Internet gelten. Wir leiten sie dazu an, sich selbst gesunde Grenzen beim Medienkonsum zu setzen und Zyklen aus Konzentration und Pausen zu entwickeln.

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